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Marias Bootsrestaurierung Tag zehn

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Vier Grad. Es ist kalt, regnerisch und windig heute. Wir sind müde und erschöpft. Gegen 11:30 Uhr sind Maria und ich auf dem Platz in Hooksiel. Die ersten bei der Arbeit sind wir heute nicht, das steht wohl mal fest. Wir treffen auf den Werftmeister und teilen ihm mit, dass wir morgen, wenn es in die Halle gehen soll, die Kielbolzen ziehen wollen. Er ahnt schon, dass das nicht so einfach werden wird, wie wir das gern hätten. Danach inspizieren wir den Mast im Mastenlager, aber auch hier finden wir keinen GPS-Empfänger. Der Mast scheint bis auf eine gebrochene Niete an der Salingsaufnahme  in Ordnung zu sein. Trotz der schlechten Bedingungen heute decken wir die Plane vom Schiff und machen uns an die Arbeit. Ich versuche mit der Flex vom Schiffsinneren die Schrauben der Kielbolzen frei zu legen. Sehr beschwerlich. Das Maskottchen von Cux-Trawl Zum Glück klingelt das Handy. Cux-Trawl in Cuxhaven meldet, dass die Farben für das Unterwasserschiff zur Abholung bereit stehen....

Marias Bootsrestaurierung Tag neun

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Im Cockpit des Schiffes war ein GPS-Tochtergerät verbaut. Doch wo ist der Empfänger? War überhaupt einer an Bord? Haben wir ihn vielleicht mit entsorgt? Egal. Ich habe noch eine alte GPS-Maus für den Computer zuhause rumliegen. Viel testen, viel probieren - doch das Gerät lässt sich nicht erweichen, es läuft nicht. Also mache ich mich auf die Suche nach meinem alten GPS-Gerät von der Nis Randers. Keller, Schuppen, Werkstatt, Schuppen, Carport, andere Carport, Werkstatt drinnen...keine Chance, nicht zu finden. Im Boot sieht es aus, wie in einer Rumpelkammer. Mittlerweile verbringen wir den halben Tag mit dem Suchen nach irgendwelchen Werkzeugen. Es muss aufgeräumt werden und zwar gründlich. Anschließend kann auch wieder geplant werden. Ein neuer Niedergang zum Beispiel. Udo vom Nachbarschiff kommt vorbei. Er schlägt vor, den Kiel einfach abzunehmen, anstatt ihn seitlich zu stützen. Mir gefällt das auch viel besser als das Laminieren, einfach weil es gründlicher ist und wir mach...

Marias Bootsrestaurierung Tag acht

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Wir sind erledigt von gestern - die Knochen schmerzen. Maria bittet um einen freien Tag. Ich nutze die Zeit und telefoniere nach Lacken und Farben. Ich spreche mit einem Mitarbeiter von ehemals Relius in Oldenburg. Er berät mich zu Fragen zum Unterwasserschiff und gibt mir die Nummer von einer Firma namens Cux-Trawl in Cuxhaven. Dort bestelle ich Oldopox zm, Stetecol nk, einen PVC-Sealer und Antifouling. Leider ist nicht alles am Lager - und damit sind die Würfel bezüglich der Fertigstellung des Schiffes noch in diesen Osterferien auch schon gefallen. Der Zeitplan war eh schon sehr eng und optimistisch und jede Verzögerung hätte den Plan gefährdet. Wir hatten schon wegen der niedrigen Temperaturen nicht mehr geglaubt, dass wir in den verbleibenden Tagen das Schiff ins Wasser bekommen. Da wir schon damit gerechnet hatten, waren wir nicht wirklich enttäuscht. Gegen Mittag fahren wir dann doch noch los: Erst zur Post um ein Paket von SVB abzuholen und dann nach Bremen zu SVB um Antifou...

Marias Bootsrestaurierung Tag sieben

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Keine Pausen heute, wir sind früh am Schiff. Das Tagesziel lautet: Heute wird das Boot untenrum angemalt. Also schleifen wir. Die große Trockenbauschleifmaschine und der Exzenterschleifer kommen in den Einsatz. Guter Schutz ist wichtig: Handschuhe, Gasmasken und Ganzkörperanzüge - schleifen und schleifen und schleifen und schleifen und schleifen. Zwischendurch bauen wir das Ruderblatt aus aber bekommen es nicht raus ohne das Boot anzuheben oder ein Loch in den Boden zu graben. Morgen wollen wir es mit dem Spaten versuchen. Gegen Abend haben wir fertig und das Boot sieht super aus. Wir packen notdürftig zusammen und flüchten saudreckig. Das war der mit Abstand anstrengendste Tag heute. Tagesberichte schaffe ich nicht mehr, wir sind abends fix und fertig. Auf der Schrittzähleruhr steht heute 20.387 Schritte. ___________________________

Marias Bootsrestaurierung Tag sechs

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Heute besorge ich im Baumarkt noch ein Brett und säge anschließend die Lüftungslöcher in die Salonpolsterbretter. Heute sind wir erst um 15 Uhr in Hooksiel. Dort treffen wir meinen Vater, der auf dem Werftgelände  seine neue Drohne ausprobiert, Jungfernflug. Maria popelt weiter die Teppichbodenkleberreste von den Wänden und ich fertige ein Muster für die "Küchenarbeitsplatte". Anschließend wird der Sitz für zwei Fußpumpen angepasst - eine Pumpe für Trinkwasser und eine für Seewasser. Auf meiner Fitnessuhr zeigt der Schrittzähler am Abend 17.476 Schritte an. Wohl kaputt das Ding. ___________________________

Marias Bootsrestaurierung Tag fünf

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Heute mal kein Müll zur Kippe. Wir schlafen aus und erledigen die ersten Arbeiten in der Werkstatt zu Hause. Im Schuppen Kugelhahn mit Bohrmaschinendrahtaufsatz geschrottet, dafür den 39-Euro-1 1/2"-Rohrbogen gerettet. Ab zum Baumarkt um Bretter für Sitzflächen zu besorgen. Diese schneiden wir anschließend an Bord mit Hilfe einer Akku-Handkreissäge auf Maß. Und wenn mir irgendwann einmal die Werkzeugbude abbrennt, dann ist diese Säge das erste Werkzeug, das ich mir neu anschaffe. Dieses Gerät ist der Hit. Die neuen Bretter für die Sitzflächen im Salon fertig montiert aber noch ohne Lüftungslöcher Ansonsten das Übliche: Abkratzen von Kleberesten. Zwischendurch montiere ich das Zündschloß und überbrücke einen Batterieschalter um das Konstrukt zu testen - Fehlanzeige. Es funktioniert nicht. Ich renne also zum Meister, frage, ob er kurz Zeit hat, keine Chance heute, dann probiere ich es selbst noch einmal, öffne das Zündschloss erneut, tausche das ein oder andere Teil mit dem ei...