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T -10 oder der sechste Tag

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Heute besorge ich im Baumarkt noch ein Brett und säge anschließend die Lüftungslöcher in die Salonpolsterbretter.
Heute sind wir erst um 15 Uhr in Hooksiel. Dort treffen wir meinen Vater, der auf dem Werftgelände eine seine neue Drohne ausprobiert, Jungfernflug. Maria popelt weiter die Teppichbodenkleberreste von den Wänden und ich fertige ein Muster für die "Küchenarbeitsplatte".
Anschließend wird der Sitz für zwei Fußpumpen angepasst - eine Pumpe für Trinkwasser und eine für Seewasser.
Auf meiner Fitnessuhr zeigt der Schrittzähler am Abend 17.476 Schritte an. Wohl kaputt das Ding.


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T -11 oder der fünfte Tag

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Heute mal kein Müll zur Kippe. Wir schlafen aus und erledigen die ersten Arbeiten in der Werkstatt zu Hause. Im Schuppen Kugelhahn mit Bohrmaschinendrahtaufsatz geschrottet, dafür den 39-Euro-1 1/2"-Rohrbogen gerettet.
Ab zum Baumarkt um Bretter für Sitzflächen zu besorgen. Diese schneiden wir anschließend an Bord mit Hilfe einer Akku-Handkreissäge auf Maß. Und wenn mir irgendwann einmal die Werkzeugbude abbrennt, dann ist diese Säge das erste Werkzeug, das ich mir neu anschaffe. Dieses Gerät ist der Hit.
Ansonsten das Übliche: Abkratzen von Kleberesten. Zwischendurch montiere ich das Zündschloß und überbrücke einen Batterieschalter um das Konstrukt zu testen - Fehlanzeige. Es funktioniert nicht. Ich renne also zum Meister, frage, ob er kurz Zeit hat, keine Chance heute, dann probiere ich es selbst noch einmal, öffne das Zündschloss erneut, tausche das ein oder andere Teil mit dem ein oder anderen Teil und siehe da: Der Motor fängt an zu drehen. Laufen lassen können wir ihn nicht…

T -12 oder Der vierte Tag (der Entscheidungen)

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Es ist zu einem kleinen Morgenritual geworden: Zähne putzen und ab zur Kippe, Schiffsmüll wegbringen. Heute waren es (nur) 40 kg. Gesamt bis jetzt 220kg. Am Schiff liegen jetzt noch das alte Klo und die Kühlbox und einige Elektrogeräte und Kabelkrams, zusammen geschätzte 60kg. Und zu Hause müffeln noch die alten Polster seit zwei Jahren vor sich hin - wir haben uns noch nicht getraut, diese zur Kippe zu bringen, weil die dort keinen gefährlichen Sondermüll annehmen und auch weil die Leute dort sehr nett sind.

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass wir auf Marias Schiff einen Gaskocher einbauen.
  "Warum eigentlich Gas, Paps?"
  "Weil Gas schnell heiß wird, wenn du`s brauchst und weil man es nicht vorheizen muss und weil man es überall nachfüllen kann und weil es billig ist und, tja und weil irgendwie alle Gas haben."
  "Aber auf der Weltumsegelung hatten wir doch Petroleum, oder?"
  "Ja schon, aber das war auch irgendwie was anderes."
  "Ab…

T -13 oder der dritte Tag

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Bevor wir Mathilda und Olivia zur Kita bringen können, muss aus Platzgründen die zweite Charge Müll zur Kippe - 80kg heute. Gesamt bisher 180kg

Danach noch kurz in den Laden, der für die Zeit der Bootsaufarbeitung geschlossen blieb.

Anschließend nach Bremen zum SVB, dem Spezialversand Bremen. In der Gelsenkirchener Straße hat der Bootszubehör-Versender einen Laden und auch das Lager, aus dem man bestellte Sachen selbst abholen kann. Und da wir einen Großauftrag ordern möchten, können wir uns die Portokosten gleich sparen. Antifouling und Primer, Kabelkrams und Batterieschalter, Seeventile und Borddurchlässe, ein neues Pumpklo und einen Gaskocher, Farben und Lacke, Pinsel und Rollen usw usf
Gestern hatten wir uns auf der Fahrt zum Boot noch darüber unterhalten, wie teuer der Refit wohl werden würde und ob wir eventuell eine Art challenge davon machen könnten, mit einem Budget von, naja, sagen wir mal, 1.000 Euro das Boot zu finishen, ganz im Stile der Typen auf DMAX, die alte Autos tu…

T -14 oder Der zweite Tag - Entsorgen

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Tag zwei. Um sieben Uhr ab zum Recyclinghof auf die Waage. Der erste Doppelzentner tropisches Bootsbausperrholz wechselt für zehn Euro den Besitzer.
Die Werft hatte uns angeboten, den Müllhaufen, den wir vor das Schiff geworfen haben, zu entsorgen. Aber da wir jetzt eh die nächsten zwei Wochen zum Schiff pendeln, können wir das auch selbst (preiswerter) machen.

Die Sonne auf den Bilder täuscht, es ist saukalt am Schiff. Im Inneren haben wir eine Heizung während der Arbeit am laufen.






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