Marias Bootsrestaurierung Tag eins - Es geht los

Blauer Himmel und Sonnenschein - Tag eins vom Restaurierungsauftrag an Marias Segelboot lässt sich gut an. Erst Mathilda und Olivia in die Kita und dann mit Werkzeug und Vollgesichtsmasken nach Hooksiel. Der zeitliche Rahmen des boatrefits wird von Marias Schulferien vorgegeben: Wir haben fünfzehn Tage um an ihrem Schiff so viel zu schaffen, wie es uns möglich ist - im Idealfall haben wir es kurz nach Ostern im Wasser und falls nicht, ist auch nicht schlimm. Die Tagesberichte der folgenden Tage werden dieses Projekt begleiten.


Vom Baumarkt haben wir verschiedene Aufsätze für die Bohrmaschine gekauft um diese beim Abschleifen im Inneren des Bootes zu testen. Erstes Etappenziel ist die Vorschiffskoje einschließlich dem Austausch des verrotteten Bugschottes. Zwischenzeitlich hatte ich mit Herrn Sternisa von AT-Verbundwerkstoffe gesprochen. Er hatte mir verschiedene Optionen bezüglich der Oberflächenversiegelung in Inneren des Schiffes erklärt. Wir werden nun versuchen das Schiff innen mit weiß gefärbten Epoxydharz zu versiegeln um a) den Gestank aus dem Schiff zu bekommen und b) es hell und freundlich zu gestalten. Dazu sind zunächst verschiedene Flächen zu bearbeiten um die Verträglichkeiten zu testen. Danach sehen wir weiter.

Das Abschleifen des Teppichbodenklebers von den Wänden erweist sich als Strafarbeit. Die Bohrmaschine ist zwar kräftig und durchzugsstark aber auch schwer und unhandlich. Maria und ich wechseln uns bei der Arbeit ab und erst am späten Nachmittag haben wir die Vorschiffskoje zum Lackieren vorbereitet.

Nebenbei luden wir einen Teil des Schrottes , den wir bereits vor Wochen aus dem Schiff entsorgten, ins Auto um es morgen zur Kippe zu bringen. ANSTRENGEND! Aber gut.

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